Freitag, 27. Dezember 2013

Das große Schreiben – Schreibtipps von Thomas Williams Teil 2



1.      Ausschreibungen
Ausschreibungen sind eine gute Sache, da sie helfen deine Kreativität zu fordern und zu fördern. Oft haben sie ein Überthema, zu welchem Geschichten gesucht werden und alleine wärst du vielleicht nie darauf gekommen. Auch hilft es dir, in einem anderen Genre zu schreiben, wenn dich die Idee einfach genug reizt. Durch vorgegebene Themen beginnst du im Kopf zu plotten und entwickelst eine Geschichte. Wie gesagt hättest du alleine vielleicht nie die Idee zu dieser gehabt. Es gibt dir den Mut deine Geschichte an Leute weiter zu reichen, die du nicht kennst und sie oft ehrlicher beantworten, als ein fester Bekanntenkreis, der dich nicht verletzen will und sich sogar konstruktive Kritik verkneift. Sollte deine Story abgelehnt werden, heißt das nicht, dass sie schlecht ist, aber oft erhalten Veranstalter von Ausschreibungen Beiträge in dreistelliger Höhe. Es dauert lange diese alle zu lesen, die Jury hat nebenher ein Berufs- und ein Privatleben und wie du mal einen schlechten Tag. Wurde dein Beitrag also abgelehnt, liegt das vielleicht daran, dass sie jemand gelesen hat, nachdem er über den Lenker von seinem Fahrrad abgestiegen ist oder erfahren musste, dass sein liebstes Restaurant wegen Ungeziefer geschlossen wurde (Leicht übertrieben).
Auch sind die Geschmäcker einfach verschieden. Nicht jeder mag jedes Buch, es sei denn er hat erst eines gelesen und dieses für gut befunden. Oft sitzen da mehrere Menschen hinter solch einer Ausschreibung und von fünf Leuten fanden zwei deine Story gut, aber die anderen drei hätten lieber eine andere unter den Gewinnern.
Du hast das fertige Werk in den Händen und kannst es weiter benutzen. Irgendwann bietet sich vielleicht die Gelegenheit es zu veröffentlichen. Große Autoren wie Dan Brown und Joanne K. Rowling wurden ebenfalls mehrfach abgelehnt. Ein „Nein“ hat also nicht viel zu bedeuten und sollte dich eher motivieren, als deprimieren. Sag dir, dass du es noch besser kannst und versuch es erneut. Außerdem hättest du deine Geschichte nicht eingereicht, wenn du nicht von ihr überzeugt wärst. Du hast also etwas geschrieben, auf das du stolz sein kannst und war es das nicht schon mal wert?

2.      Räum deinen Arbeitsplatz auf

Die Kleingeistigen halten Ordnung, die Genies durchblicken das Chaos.
Das mag wohl stimmen, auch wenn ich den Spruch von einem Blechschild geklaut habe, aber du solltest trotzdem dafür sorgen, dass dein Arbeitsplatz ordentlich ist. Was du brauchst, sollte sich in deiner Nähe befinden. Etwas zu trinken, was zu knabbern, wenn du rauchst dann eben deine Schachtel Zigaretten und wenn du beim Schreiben Musik hörst, deine Stereoanlage, CDs, der MP3-Player, Ipod, was auch immer. Musst du für jede Kleinigkeit immer wieder aufstehen und das Zimmer verlassen, reißt dich das jedes Mal aus deiner Geschichte raus.
Stephen King sagte einmal: „Wenn du dich hinsetzt, um zu schreiben, schreib! Und steh erst wieder auf, wenn du pinkeln musst… Und auch erst dann, wenn es wirklich dringend ist!“
Einfacher gesagt als getan, aber du wirst am Ende des Tages viel zufriedener mit deinem Werk sein, wenn du nicht ständig nebenher Statusmeldungen auf Facebook liest, SMS schreibst, die Nachbarn beobachtest oder etwas in der Art machst. Das alles läuft nicht weg. Die Zeit zum schreiben schon und ebenso der Elan dazu.

Montag, 23. Dezember 2013

Neues Teammitglied beim Blog der Schreibnächte

Da ich freundlicher Weise gefragt wurde, ob ich beim Schreibnacht-Blog mitmachen möchte, werde ich mich auch dort in Zukunft über das Schreiben auslassen und ausführliche Tipps posten, die ich auf meinem eigenen Blog in kleinen Häppchen serviere.

http://schreibnacht.blogspot.de/

 Ich fahre in Zukunft also dreigleisig ;-)

Hier lasse ich mich noch etwas über Comics, Filme und Trailer aus:

http://cst-bi.blogspot.de/

Meinen eigenen Blog werde ich weiterhin für meine eigenen Projekte wie auch ähnliche Themen der anderen zwei nutzen. Lasst euch überraschen. 

Sonntag, 22. Dezember 2013

Das große Schreiben - Teil 1



Das große Schreiben - Tipps und Tricks von Thomas Williams Teil 1

     1. Schreib für dich selber

Schreib die Geschichte so, wie du sie lesen möchtest. Ob sie jemandem gefällt wirst du ohnehin erst wissen, wenn du sie ihm zum Lesen gibst. Du liest Bücher, die anderen gefallen, wieso solltest du nicht auch solche Geschichten schreiben können? Du hast eine bestimmte Zielgruppe, die dich einschließt. Überleg dir welche Geschichte du lesen möchtest und schreib sie.

2.      Lesen, lesen, lesen!

Lies viel in deinem Genre und am besten auch in anderen. Es hilft dir mit Wörtern umzugehen, zu sehen, was es schon gibt. Dabei kannst du dir natürlich den einen oder anderen Trick abgucken, aber denk daran, nicht den Stil eines anderen Autoren zu kopieren. Versuch deinen eigenen zu finden, denn auch wenn es vielleicht wie ein Lob klingt, dass jemand schreibt wie Stephen King, wäre dieser nur eine Kopie. Jeder Autor braucht seine eigene Stimme, um aus der Menge hervorzustechen. Kopien braucht niemand.

3.      Schaff dir Zeit

Du wirst nicht jeden Tag dazu kommen zu schreiben, aber versuch es so oft wie möglich einzurichten. So bleibst du in deiner Geschichte drin, musst nicht ständig alles noch einmal nachlesen. Deine Begeisterung für deine Idee könnte auch abnehmen, umso länger du sie ruhen lässt. Das heißt nicht, dass du sieben Tage die Woche schreiben sollst, denn du gehst ja auch nicht sieben Tage zur Arbeit/Schule. Nimm dir ruhig zwischendurch ein oder zwei Tage frei, um Energie zu schöpfen. Und an den Tagen an denen zu schreibst, erledigst du am besten vorher alles, was es sonst noch zu erledigen gibt. Haushalt, Einkauf, Hausaufgaben, Drachen bändigen oder die Welt retten. Es vor dir her zu schieben nützt nichts, da du während dem Schreiben immer wieder daran denken wirst (Ganz besonders wenn du die Welt retten musst, denn wer soll deine Geschichten lesen, wenn es die nicht mehr gibt?). So oft wie möglich zu schreiben heißt aber auch nicht, dass es jedes Mal acht Stunden sein müssen. Es reicht auch schon eine oder drei. Hauptsache du tust es.

4.      Learning by doing (Oder: Schaff dir Zeit Teil 2)

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und wenn doch, ist er tot. Zum Schreiben gehört neben Talent auch eine Menge Übung und die bekommst du nur, indem du schreibst. Deswegen ist Punkt 3 so wichtig. Durch viel schreiben wirst du besser, entwickelst deinen Stil und lernst eigene Methoden und Tricks. Jeder Autor schreibt anders. Indem du es möglichst oft tust, wirst du irgendwann feststellen, welcher Stil dein eigener ist und dir am besten liegt.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Schreiben für den guten Zweck

Eine ganz nette Idee hatten die amerikanischen Horroautoren Brian Keene, Wrath James White, Shane McKenzie, Edward Lee, Nate Southard, Bryan Smith, Jack Ketchum, Ryan Harding und J.F. Gonzalez. Gemeinsam haben sie das Buch "Sixty-Five Stirrup Road" geschrieben. Klingt ja schon aufregend genug, zählt man sich zu den Fans dieser Autoren (Und wenn man bedenkt, was für Blutbäder sie alleine in ihren Romanen anrichten... Was für eines muss es dann erst geben, wenn sie sich zusammen tun?), aber hinter der Idee steckt ein wirklich wohltätiger Grund. Die Einnahmen für das Buch, welches in den USA bei Deadite Press erschien, gehen nämlich an Tom Piccirilli, ebenfalls Autor. Bei ihm wurde ein Gehirntumor diagnostiziert und seine Kollegen wollen ihm auf diese Art und Weise helfen. Nächstes Jahr erscheint das Werk in einer auf 666 limitierten Auflage beim Festa-Verlag in Deutschland. Auch diese Einnahmen sollen an Piccirilli gehen und jedes Exemplar wird nummeriert sowie von jedem der Autoren signiert sein. Wem da nicht das Wasser im Munde zusammen läuft... Die gleiche Aktion gab es dieses Jahr von Festa mit der Kurzgeschichtensammlung "Bestialisch" von Graham Masterton.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Horrorfilmlocations heute

Gerade bin ich auf einen witzigen Artikel gestoßen. Habt ihr euch je gefragt, was aus den Drehorten verschiedener Horrorfilme geworden ist und wie die heute aussehen? Ich auch nicht. Aber hier gibt es nun die Antwort. So ist das Haus aus dem ersten "Texas chainsaw massacre" von Tobe Hooper heute ein Familienrestaurant. Eigentlich keine schlechte Idee, wenn man bedenkt, dass dort früher eine Kannibalenfamilie gehaust hat, oder? Der Artikel ist mit Bildern von damals und heute versehen und ihr findet ihn hier: http://www.cracked.com/article_20710_5-photos-that-shatter-your-image-horror-movie-locations.html

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Düstere Aussichten

2013 neigt sich dem Ende zu und ich bin jetzt schon auf das nächste Jahr gespannt. Vor allem, da ich bereits verkünden kann, dass bis April vermutlich 3 meiner Kurzgeschichten veröffentlicht werden. Änderungen sind natürlich immer möglich.
Kurz vor Weihnachten beginnt aber noch die Auslieferung von "Dracula's Erben". Eine Vampiranthologie vom Twilight-Line Verlag, in welcher meine Geschichte "Comer el payaso - Friss den Clown" enthalten ist. Wer schon immer wissen wollte, wie Vampire Kindergeburtstag feiern und sich, wie ich fragte, warum Clowns immer die Schurken sind und nicht unfreiwillige Helden, erfährt hier genaueres.
Im Januar veröffentlicht der Amrun-Verlag die Anthologie "Das Ende der Menschheit". Da drinnen enthalten ist meine Version der Entrückung, welche ausgerechnet dann statt findet, als ein Junge von seinen Eltern in ein Feriencamp auf einer Nordseeinsel geschickt wird. Sie trägt den passenden Titel: "Wie ich meine Sommerferien verbrachte".
Ebenfalls beim Amrun-Verlag, in einem Buch dessen Titel noch nicht fest steht, wird meine Geschichte "Zwergenaufstand" erscheinen. Das Thema der Ausschreibung war: "Zauberhaftes und grausames Frühstück". Klar, dass ich über grausames Frühstück geschrieben habe, aber keine Sorge! Es geht nicht um Leberwurst mit Nutella. Die Geschichte handelt von einer Schüssel Müsli und ihren blutigen Konsequenzen. Ich hätte nie gedacht mal über so etwas eine Splatterstory zu schreiben, es hat mir aber unheimlich viel Spaß gemacht. Schon wegen dem verrückten Thema.
Dann folgt noch eine kleine Hommage an die Welt von James Bond und Comicschurken. Der Schreiblust-Verlag veröffentlicht im Frühjahr meine Kurzgeschichte "Die Putzfrau des Dr. Apocalypse". Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wieso Superschurken immer riesige Hauptquartiere besitzen? Wie sie an all diese Untergebenen kommen? Mal ehrlich, so etwas sieht man nicht in den Stellenazeigen, oder? "Sehen Sie exotische Orte. Lernen Sie nette Menschen kennen und töten Sie sie." Nun, ich hab mich gefragt, wer dort eigentlich sauber macht und wie der Alltag solch einer Person aussehen könnte. Der Titel der Anthologie steht ebenfalls noch nicht fest.
Weitere Geschichten sind eingereicht und es befinden sich einige Projekte in Arbeit. Ich bin sehr gespannt, was 2014 bereit hält.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Manchmal kommen sie wieder...

Viele Ideen für Geschichten sind wie Zombies. Du hast sie im Kopf, spielst mit ihnen und verwirfst sie irgendwann, weil sie zu abstrus sind, oder du nicht weiter kommst. Aber dann kehren sie zurück, verbeißen sich in dein Gehirn, bis du dich endlich entschließt sie zu verwirklichen. Und dann entdeckst du ihr wahres Potenzial, so verrückt sie auch sein mögen. Bleibt zu hoffen, dass sich ein Verleger dafür findet.

Freitag, 6. Dezember 2013

Lange, lange ist es her.

Wer mich länger als 5 Jahre kennt, wird mich noch unter einem anderen Namen kennen. Als Thomas Rüter habe ich bereits mehrere Kurzgeschichten veröffentlichen können. Unter anderem "Rote Lippen", welche eine meiner allerersten Veröffentlichungen war und mit zwei anderen Erzählungen von mir in "Webstories" im Dead Soft Verlag erschien. Ein paar Jahre später war die Geschichte noch einmal als Lesergeschichte im "John Sinclair Special 35" erschienen. Ich hab mich mehr über die Veröffentlichung, als über die 25€ Gage gefreut, das könnt ihr mir glauben. Die Geschichte gefällt mir heute noch so gut, dass ich hoffe, sie irgendwann wieder mal irgendwo unterzukriegen.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Dienstag, 3. Dezember 2013

Sonntag, 1. Dezember 2013

Willkommen

Herzlich willkommen auf meinem Blog. Mein Name ist Thomas Williams und ich bin Indie-Autor. Nachdem ich mehrere Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlichen konnte und viel gutes Feedback bekam, entschloss ich mich dieses Jahr dazu meine eigene Sammlung zusammen zu stellen. Das fertige Ergebnis nennt sich "Weird Trip" und ist für 1,99€ bei Amazon, Xinxii, Thalia, Weltbild und auf anderen Plattformen als Ebook zu haben. Das geniale Cover stammt übrigens von meiner Frau.
In Zukunft möchte ich diesen Blog nutzen um über das Schreiben zu schreiben (So merkwürdig das auch klingt). Natürlich auch über Veröffentlichungen von mir, denn im Frühjahr werden drei Kurzgeschichten in Anthologien vom Amrun-Verlag und vom Schreib-Lust Verlag erscheinen. Der Twilight-Line Verlag veröffentlichte in den Bänden seiner Anthologien-Reihe Dunkle Seiten bereits Geschichten von mir und ich denke, dass dies nicht das Letzte war, was der Verlag von mir gehört hat.
Außerdem werde ich hier mehr oder weniger regelmäßig über Comics, Filme und Bücher posten, denn ich bin begeisterer Leser und Filmfan.
Auf amazon.de findet ihr auch ein Autorenprofil von mir, zusammen mit ein paar meiner Veröffentlichungen und Rezensionen dazu:
http://www.amazon.de/Thomas-Williams/e/B00GHUHKGE/ref=ntt_athr_dp_pel_1

Thomas