Mittwoch, 22. Januar 2014

Ratgeber: Schreibnacht-Magazin

Ende 2013 konnte ich noch stolz verkünden, dass das Team des Schreibnacht-Magazins mich gefragt hat, ob ich ihnen beitreten möchte. Inzwischen geben wir auf dem Blog jeden Tag Tipps zum Thema Schreiben, Veröffentlichen, Weltenbau und so weiter. Jennie Jäger, Schöpferin der Schreibnacht, hat nun ein paar unserer Texte in einem kostenlosen Ratgeber zusammengefasst, den ihr bei z.B. bei Bookrix oder Amazon herunterladen könnt. Zwei Texte stammen von mir und beziehen sich auf Musik beim schreiben, als auch den Umgang mit Rezensionen.

Ich freue mich sehr, dass ich mitmachen darf und in dem Ratgeber aufgenommen wurde. Hätte nie gedacht, mal in einem zu finden zu sein. Es sei denn es ginge um die Abwehr von Zombies, Werwölfen oder mutierten Haien mit Tentakeln. 

Hier findet ihr den Ratgeber auf Amazon und hier auf Bookrix.

Viel Spaß damit!

Sonntag, 19. Januar 2014

Elements of crime

Elements of crime ist nicht nur eine sehr cool gestaltete Website, sie ist auch äußerst interessant. Neben zahlreichen Interviews mit internationalen Thriller- und Horrorautoren findet ihr hier Buchrezensionen, Vorschauen zu bevorstehenden Veröffentlichungen und (Was ich besonders cool finde) eine Richard Laymon gewidmete Rubrik mit Fotos, Buchcovern und so weiter. Laymon gehört nicht nur zu meinen Lieblingsautoren, sondern auch zu meinen Einflüssen.

Und außerdem findet ihr unter "Book & Writer Investigation" die Vitas zu mehreren deutschsprachigen Autoren. Dazu Links zu ihren Blogs, Websites, Facebook- und Amazonautorenseiten. Kürzlich wurde meine Wenigkeit dort hinzugefügt, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal bei Armin Marx bedanken möchte. Ich hoffe, dass noch viele Autoren diese Gelegenheit nutzen sich und ihre Werke vorzustellen. Außerdem wünsche ich Armin viel Erfolg mit dieser Homepage.

Seht sie euch an. Es lohnt sich! Ich hab da schon viel gestöbert. 

Elements of crime

Freitag, 17. Januar 2014

Weird Trip: Hinter der Mitternachtstür

Ursprünglich war "Die Mitternachtstür" als Teil eines Romans gedacht. Es sollte um einen Mann gehen, der diese Tür in seinem Haus hat und versucht herauszufinden, wohin sie führt. Den Roman habe ich verworfen, aber diese Tür blieb mir irgendwie im Kopf. Und auch das Schicksal des Mannes, obwohl er nur eine kleine Nebenrolle haben sollte.
Um die Kurzgeschichte zu schreiben, musste ich ein wenig am Plot ändern, besonders da es ja nun eine eigenständige Geschichte war.

Ich glaube auf die Idee kam ich, weil wir jeden Tag an Türen vorbei gehen ohne je zu erfahren, wohin sie führen und sicher ist es zu 99,99% vollkommen uninteressant (Und illegal es herauszufinden...), aber was, wenn wir eine in unserem eigenen Heim hätten und hinter ihr verbirgt sich etwas, das gar nicht dort sein dürfte? In diesem Fall ein scheinbar endloser Tunnel, obwohl hinter der Wand eigentlich der Garten liegen müsste.
Ich wollte es so verrückt wie möglich erscheinen lassen, sah schon eine Art psychedelischen Tunnel vor mir, der mich an "Alice im Wunderland" erinnerte, aber es sollte etwas völlig eigenständiges werden.

Inzwischen bekam ich gute Kritiken zu der Geschichte und plane eine kompletten Roman über diese Tür, was mir nach dem Ende der Kurzgeschichte vollkommen unmöglich erschien. Lord Byrons Buchblog hatte recht. Es steckt sehr viel Potenzial in der Geschichte und wir haben noch nicht einmal einen Bruchteil dessen gesehen, was sich hinter der Idee verbirgt.

Dienstag, 14. Januar 2014

Schreibtipp: Tätigkeiten während Dialogen

Auf dem Schreibnachtblog könnt ihr nun meinen Text dazu lesen, wie Tätigkeiten während Dialogen die Szene lebendiger wirken lassen.

Viel Spaß damit.

Montag, 13. Januar 2014

Weird Trip: Doch nicht der letzte Luchador

Das großartige Cover meiner Kurzgeschichtensammlung "Weird Trip" ist nicht nur besser als alles, was ich mir hätte vorstellen können, es hat mich sogar zu einer weiteren Geschichte inspiriert. Noch steckt sie in den Kinderschuhen, aber ursprünglich war "Der letzte Luchador" aus WT als Hommage an H.P. Lovecraft geplant und auch wenn in der Geschichte ein Luchador und viele Tentakel vorkommen, hat sie doch ein Eigenleben entwickelt.

Ich bin ein großer Fan von Mexiko, war leider noch nie dort, lese aber gerne darüber und schreibe in letzter Zeit häufiger Geschichten, die dort spielen. In ein paar von ihnen kommen die maskierten Wrestler vor, welche allgemein als Luchador bekannt sind.

Im Moment plotte ich noch, spiele mit Ideen und suche nach dem richtigen Ton für die Geschichte, aber ich freue mich schon darauf sie so zu präsentieren, wie sie eigentlich gedacht war (Natürlich mit anderem Titel, denn selbst der war vorher anders). Trotzdem bin ich mit "Der letzte Luchador" natürlich sehr zufrieden, sonst wäre sie ja nicht in meiner Sammlung. Geschichten ihr Eigenleben entwickeln zu lassen macht sehr viel Spaß und ist oft spannender, als sich von A nach B zu schreiben. In diesem Fall ist eine Story enstanden, die ich so sicher nie geschrieben hätte und die ganz anders wirkt als jene, die ich vorher verwirklicht habe.

Freitag, 10. Januar 2014

Verspäteter Vorsatz für 2014


Ich hasse Neujahrvorsätze. Die hält ja doch keiner ein. Nehmt mich zum Beispiel. Ich regiere immer noch nicht die Welt, habe keine Millionen auf dem Konto und es ist mir auch noch nicht gelungen Hunde mit Dinosauriern zu kreuzen, um sie als Haustiere zu verkaufen. Und das nur, weil ich keinen Hund auftreiben kann.

Trotzdem, weil ich mir in letzter Zeit zu viele Projekte aufgehalst habe, habe ich mir für nun ein paar Tage nach Silvester doch noch was für 2014 vorgenommen. So sehr es mich in den Fingern juckt gewisse Kurzgeschichten zu schreiben, ich möchte dieses Jahr verstärkt an meine Romanideen herangehen.

Das heißt: Ich werde erst einmal nur Kurzgeschichten schreiben, wenn sich eine Ausschreibung dafür anbietet. Tatsächlich gibt es bis Mitte des Jahres 4 davon. Ansonsten werde ich mich um größere Projekte kümmern und wenn ich widererwarten schnell mit den vier Geschichten durch bin, kann ich immer noch zu den anderen zurückkehren, um etwas Abwechslung zu haben.

Gleichzeitig kann ich auf die Art und Weise ein paar Ideen überdenken und überstürze nichts. Ich versuche immer das Beste aus meinen Geschichten zu machen (Und bin am Ende nie zu 100% zufrieden, aber das ist eben das Leid der Autoren.) und möchte, dass meine nächsten Veröffentlichungen so gut werden, wie es nur geht.


Sonntag, 5. Januar 2014

World War Z, mit ganz viel V




 Wer mich kennt weiß, dass ich ein großer Comicfan bin. Und natürlich liebe ich Horrorcomics. Avatar Press veröffentlicht großartige Serien für erwachsene Leser. Waren es zu Beginn noch viele Lizenztitel wie zum Beispiel „Nightmare on elm street“ oder sehr trashiges Zeug, das stark auf viel nackte Haut und Blut setzte, entwickelte sich Avatar irgendwann zu einem kleinen, aber ernstzunehmenden Herausgeber.
Große Namen wie Alan „Watchmen“ Moore, Garth „Preacher“ Ennis und andere schreiben für ihn. Auch Mel Brooks‘ Sohnemann Max Brooks, Autor von „World war Z“ und dem „Zombie survival guide“.
Seine Serie „Extinction Parade“ handelt davon, dass die Toten auferstehen (Ja, was auch sonst, denkt ihr jetzt, aber lest weiter), was natürlich zunächst toll für Vampire (Aha!) zu seien scheint. In dem Chaos müssen sie sich nicht mehr verstecken, können auf die Jagd gehen, ohne besonders vorsichtig sein zu müssen. Aber was, wenn die Zombies ihnen die Nahrung weg futtern?
Normalerweise gebe ich einer Serie drei Ausgaben, um mich zu überzeugen. Aber wegen den tollen Zeichnungen von Raulo Cacares, der mich schon bei der Miniserie „Crossed: Psychopath“ begeistert hat und weil ich inzwischen ein großer Fan von Avatar Press bin, habe ich bis Ausgabe 4 durchgehalten. Zum Glück, denn auch, wenn die vorherigen etwas zäh wirkten, kommt jetzt allmählich Fahrt in die Sache. Die Vampire begreifen, dass die Menschheit untergehen wird. Und somit ihre einzige Nahrungsquelle.
Jetzt darf man gespannt sein, wie es weiter geht. Die Serie erscheint ab diesem Jahr zweimonatlich, wenn ich mich nicht irre, auf 12 Ausgaben begrenzt. Zu jedem Heft gibt es drei verschiedene Cover.

Freitag, 3. Januar 2014

Das große Schreiben – Schreibtipps von Thomas Williams Teil 3




1.      Recherche

Mit der Recherche ist das so eine Sache. Weißt du zu viel, schreibst du vielleicht auch zu viel davon in deine Geschichte und das Tempo geht verloren oder du klingst wie ein Klugscheißer. Versuch dein Wissen in die Handlung mit einfließen zu lassen. Wenn es geht, lass die Figuren Dinge erklären, das wirkt lebendiger.
Weißt du zu wenig, kann es natürlich schnell passieren, dass du unsicher wirst, oder Quatsch schreibst. Zum Beispiel so etwas wie: „Er verließ die Raumstation, um sich die Beine zu vertreten.“
Nicht jede Geschichte braucht unbedingt Recherche, aber hier und da schadet es nicht. Am besten schreibst du über Themen, die dich ohnehin interessieren, so macht das nachforschen gleichzeitig Spaß. Liest du ein Buch zu dem Thema, kannst du natürlich nebenher einen ganz normalen Roman lesen und beides abwechselnd in die Hand nehmen.
Das Sachbuch/der Tatsachenroman werden dir helfen für deine Geschichte Hintergründe zu lernen. Mach dir Notizen.  
Der normale Roman hilft dir Ideen zu entwickeln, mit Wörtern umzugehen. Lesen ist eine ganz große Stütze und Inspiration für den Autor. Darauf sollte nicht verzichtet werden. 

2.      Fremde Orte

Du musst nicht in New York, Rio oder Tokio gewesen sein, um dort eine Geschichte spielen lassen zu können. Nutze die kreative Freiheit, stell dir vor, wie es dort ist. Viele dieser Orte wirst du aus Filmen, Serien oder Büchern kennen, sonst würdest du nicht von ihnen schreiben. Du hast die Stadt vor Augen, informier dich vielleicht noch ein wenig über Gepflogenheiten in dem Land, das Klima, Gesetze. Eben solche Dinge, die du für deine Geschichte brauchst.
Als Autor kannst du deine Geschichten an jedem Fleck auf der Erde, im gesamten Universum, oder einer anderen Welt spielen lassen. Lass dich nicht eingrenzen und geh aus dir raus. Deine Story kann in einer unseren Erde ähnlichen Welt stattfinden, auf einem fernen Planeten oder in einer anderen Dimension. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nur sollte sie in der realen Welt spielen, ist es eben besser sich wenigstens etwas mit dem Ort der Handlung auszukennen und nicht den Eifelturm auf den roten Platz zu stellen.