Montag, 31. März 2014

I'm leaving now

Meine Sachen sind gepackt, der Plot ist geschrieben und schon morgen sitze ich mit Autoren rund um den Globus im Camp NaNoWriMo um von Anfang bis Ende April einen Roman zu schreiben. Während dieser Zeit werde ich meinen Blog dazu nutzen euch auf dem Laufenden zu halten, wie meine Arbeit aussieht und um über meine Erfahrungen mit dem Camp zu berichten.

In meiner Hütte befinden sich 11 weitere Autoren aus den USA, Australien und Brasilien und ich bin sehr gespannt auf die gemeinsame Arbeit mit ihnen. Mein Projekt trägt den vorläufigen Titel "Sechs Stunden bis Sonnenaufgang"...

Nicht besonders spannend, oder? Wie gesagt, der Titel ist nur vorläufig und wird noch geändert, doch im Moment hat das Schreiben einfach Vorrang. Sofern ich dazu komme und nicht mit den anderen Marshmallows am Lagefeuer röste, Spukgeschichten erzähle oder vor einem maskierten Killer mit Machete davon renne.

Ich hoffe, dass ich viel geschrieben bekomme und vielleicht tatsächlich der komplette, erste Entwurf eines Romans entsteht. Sicher werde ich zwischendurch Pausen machen, in denen ich verzweifelt einen Baum anschreie oder mich weinend auf dem Boden wälze, wenn es nicht läuft. Vielleicht lasse ich mich auch auf dem See treiben, versinke in Gedanken und hoffe, dass ich beim öffnen meiner Augen nicht merke, dass es ausgerechnet meine Badehose war, die ich zu Hause vergessen habe.

Bis dahin,

Thomas.



Donnerstag, 20. März 2014

Meine Nominierung für den Liebster-Blog-Award



Ich wurde getaggt! Kein Angst, das ist nicht giftig. Eigentlich ist es ziemlich cool, denn es bedeutet, dass jemand meinen Blog liest. Juhu!!! (Nein, im Ernst. Danke an jeden, der ihn verfolgt. Das meine ich ganz ehrlich!) Caro Grotjahn, eine meiner Kolleginnen vom Schreibnachtblog, hat mich beim Liebsten-Blog-Award nominiert. Danke, Caro. Das ist wirklich nett von dir.

Aber weil es im Leben nichts umsonst gibt, muss man auch was dafür tun (Klingt negativer als es soll).

1. Verlinke die Person, welche dich nominiert hat (Hab ich)
2. Beantworte die 11 Fragen, die die Person dir stellt (Tue ich gleich)
3. Such 11 Blogger, die unter 200 Follower haben und nominiere sie (11?????)
4. Überlege dir selber 11 Fragen für deine 11 Nominierten. (11?????)

Kommen wir zu den 11 knallharten Fragen, die Caro beantwortet haben will.

1. Warum heißt dein Blog so, wie er heißt? 

Der Titel beschreibt, was ich tue ;-) Ich hätte ihn auch "Thomas williams eats" oder "Thomas Williams sleeps" nennen können, aber das wäre weder lesenswert, noch will das einer sehen. (Ich liege wie ein totes Insekt mit angewinkelten Gliedmaßen auf dem Rücken. Ob ich damit essen oder schlafen meine, könnt ihr euch aussuchen.)

2. Was war der Auslöser dafür, dass du mit dem bloggen angefangen hast?

Zum einen habe ich kurz vorher als Selfpublisher meine eigene Kurzgeschichtensammlung "Weird Trip"veröffentlicht. Gleichzeitig erhielt ich ein paar Zusagen von Ausschreibungen, es ging also richtig voran mit meiner Schreibkarriere (Wenn ich das so nennen darf) und ich wollte den Blog nutzen, um auf mich aufmerksam zu machen. Als Fan und Leser weiß ich, wie gerne die Leute von Autoren lesen, die sie mögen. Dabei nehme ich mir etwas Zeit zwischen den Beiträgen, um nicht zu langweilen, denn wer will schon davon lesen, dass ich mir den Fuß gestoßen habe?
(Falls ihr das doch wollt, ich arbeite an einem neuen Blog: "Thomas Williams stößt sich den Fuß")

3. Welcher deiner Blogartikel ist dein Lieblingsartikel und warum?

Boah, fies. Denn Eigenlob stinkt. Aber ich sag mal "Lies um dein Leben", weil ich weiß, wie wichtig das Lesen für jeden Autoren ist. Außerdem macht es unheimlich Spaß.

4. Welche Art von Blogs liest du am liebsten? 

Blogs über das Schreiben, Bücher und Comics. Ich lese gerne von anderen Autoren und wie sie arbeiten. Natürlich bin ich auch immer auf der Suche nach guten Büchern und als Comicfan an den neusten Neuigkeiten in der gezeichneten Literatur interessiert. Demnächst möchte ich meinen Blog auch dazu nutzen auf ein paar meiner Lieblingsautoren und gute Horrorcomics hinzuweisen.

5. Morgens, mittags, abends - Zu welcher Tageszeit kannst du am besten bloggen und warum?

Spielt für mich keine Rolle. Außerdem hängt es von meinen Arbeitszeiten ab. Wenn ich ein Thema habe und weiß, wie ich es schreiben möchte, fange ich an, speichere, überarbeite später noch mal und lade das Ding hoch.

6. Was ist deine Lieblingssüßigkeit oder naschst du überhaupt nicht?

Jack Daniel's Schokolade. Schweizer Vollmilchschokolade mit flüssigem Jack Daniel's in den Kapseln. Geeeeenial! Am liebsten würde ich immer gleich eine komplette Tafel verdrücken, aber dann wäre ich dicht. Und weil sie nicht gerade billig ist, gönne ich mir ab und an ein Snickers.

7. Buch, Videospiel, Musik-CD - nach welchem dieser drei Gegenstände würdest du greifen, wenn du aus deinem brennenden Haus flüchten müsstest?

Das Buch, weil ich wissen will wie es endet und ich habe was zu lesen, während ich auf die Feuerwehr warte. 

8. Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet und begegnest dort einem Wesen, welches immer wieder in deinen schlimmsten Albträumen auftaucht. Welches wäre das und warum?

Schlangen und Haie mit Maschinengewehren. Warum? Weil ich als Kind Albträume von Schlangen unter meinem Bett und Angst vor dem Film "Der weiße Hai" hatte. Keine Ahnung ob  Teil 1 oder 2 war, aber ganz bestimmt nicht 3 oder 4!!! Heute liebe ich ich die ersten beiden Teile und Schlangen machen mir auch keine Angst mehr, aber stell sie dir mal mit Maschinengewehren vor. Das kann ins Auge gehen. 

9. Hast du einen Traum für die Zukunft, den du dir erfüllen willst?

Nachdem ich so viele Kurzgeschichten veröffentlicht habe, ist es Zeit für einen Roman und dank dem National novel writing month im April sehe ich da etwas, das sich am Horizont abzeichnet. Ich kann es nicht mehr erwarten endlich anzufangen. Die Geschichte brennt mir auf den Fingern. 

10. Wo machst du am liebsten Urlaub oder wo willst du gerne mal Urlaub machen?

London! Meine Frau und ich lieben London. Es ist eine wunderschöne Stadt mit unheimlich netten Menschen, tollen Geschäften, wo ich als Comic- und Horrorfan richtig aufgehe. An jeder Ecke steht ein Pub. Außerdem sind da viele andere, interessante Orte in der Nähe. Irland ist einen Katzensprung entfernt und den St. Patrick's day in Dublin sollte man mal erlebt haben. Träumen tue ich von Mexiko, New York, Tokyo und Schottland. 

11. Welcher Person würdest du gerne mal begegnen?  

Es gibt viele Autoren, mit denen ich gerne mal über das Schreiben reden würde und dank dem Internet habe ich mit dem einen oder anderen manchmal Kontakt. Würde ich vor ihnen stehen, bekäme ich kein Wort heraus. 

Puh, da bin ich ganz schön ins schwitzen gekommen. Ich föhne jetzt meine Achselhaare und ihr lest euch die Namen der Leute durch, die ich nominiere. Schaut euch auch ihre Blogs an. Es lohnt sich. Und: Ja, es sind nur 8, keine 11. Man möge mir verzeihen. Ebenso meine beknackten Fragen...
Aber ich denke immer: Mein Blog, meine Regeln und ich glaube diese Fragen sind interessanter als: "Was ist deine Lieblingsfarbe?" oder "An welchem Baum schnupperst du am liebsten?". Wie Caro möchte ich übrigens die Regel "Weniger als 200 Follower" ignorieren. 


Jetzt müssen mir nur noch 11 Fragen einfallen...
Verdammt, mir fällt nichts ein!

1. Warum bloggst du?
2. In welchem Genre liest/schreibst du am liebsten und in welchem würdest du gerne mal was lesen/schreiben?
3. Du strandest auf einer einsamen Insel. Nach 6 Monaten besteht Hoffnung auf Rettung, aber inzwischen hast du die Sprache der Tiere gelernt und bist König/in des Dschungels. Gehst du trotzdem?
4. Bester Song aller Zeiten?
5. Welches Buch oder welcher Film hat dir zuletzt Angst gemacht?
6. Bester Buchtitel in deinem Regal? (Der lustigste, coolste, merkwürdigste, etc.)
7. Eine Armee von Zombies nähert sich der Stadt und ein verrückter, japanischer Wissenschaftler könnte dir eine hochmoderne Kampfrüstung anlegen, die du dann für immer tragen musst (Sprich: Kein Reißverschluss). Ziehst du in die Schlacht, um zu retten, was zu retten  ist, oder suchst du das Weite?
8. Du bist alleine zu Hause, hörst Schritte und Stimmen im Keller und dass jemand die Treppe hinauf kommt. Wie reagierst du?
9. Die beste TV-Serie zur Zeit ist...
10. Welche Art von Blog liest du am liebsten? (Sorry, Caro. Aber die Frage ist wirklich gut.)
11. Ein riesiges Monster verschlingt dich mit einem Bissen. Im Magen triffst du deinen Lieblingsautoren. was fragst du ihn?

Ich hoffe ihr hattet Spaß an meinen Antworten, dass die anderen Blogger mir für meine Fragen nicht die Pest an den Hals wünschen und ihr euch vor bissigen Kreaturen mit Maschinengewehren in acht nehmt. 


Freitag, 14. März 2014

Die Sache mit dem Titel

Ganz ehrlich: Ich kann eine Geschichte nicht schreiben ohne ihren Titel zu kennen. Es beschäftigt mich sonst während dem gesamten Schreibprozess und lenkt mich von der eigentlichen Arbeit ab. Aber oft genug stehen wir auf dem Schlauch und es will uns nichts vernünftiges einfallen. Dieser Titel ist zu kurz, dieser zu lang und jener verrät zu viel oder gefällt einfach nicht.

Wie findet man also den geeigneten Titel?
So etwas hängt natürlich von der Geschichte ab und ich möchte hier Kurzgeschichten als Beispiel nutzen, denn wenn wir Anthologien in die Hand nehmen, werfen wir einen Blick in das Inhaltsverzeichnis. Uns interessieren die Titel der Geschichten und meistens sind da ein oder zwei, welche uns neugierig machen. Entweder, weil sie einfach ansprechend klingen, oder weil wir sie zu dem Überthema des Buches nicht erwarten.

Kürzlich wurde ich in der Anthologie „Das Ende der Menschheit“ veröffentlicht. Als der Amrun-Verlag die Ausschreibung bekannt gab, wusste ich sofort, dass ich einen Titel für meine Geschichte wählen werde, den der Leser nicht vorhersieht. Es geht um das Ende unserer Zivilisation, da erwarten wir düstere Texte, beklemmende Atmosphären und dies kriegen wir auch in den Geschichten geboten, aber trotzdem habe ich meiner den Titel „Wie ich meine Sommerferien verbrachte“ gegeben. In diesen lässt sich viel hinein interpretieren.

Mein Ziel bei Ausschreibungen oder Kurzgeschichten generell ist es also, gleich mit dem Titel Aufmerksamkeit zu erregen. Der Leser soll neugierig werden, was dahinter steckt und mit etwas Glück enttäusche ich ihn nicht.

Ich hätte die oben genannte Geschichte auch „Alles geht vor die Hunde“ nennen können, aber das wäre keine richtige Überraschung, oder? Es mag witzig klingen, aber der Leser weiß, dass es hier um den Weltuntergang geht.

Dass dieses Rezept von Erfolg gekrönt sein kann beweist auch, dass ich kürzlich die Nachricht erhalten habe, dass eine Anthologie, in welcher ich dieses Jahr veröffentlicht werde, nach meiner Geschichte benannt wird. Ich möchte darüber noch nicht zu viel verraten. Aber dieses Buch wird anders als andere Sammlungen mit Horrorgeschichten heißen und ich freue mich sehr darüber, dass der Verlag diesen Titel gewählt hat. Damit habe ich nicht im Traum gerechnet.

Mittwoch, 12. März 2014

NaNoWriMo April 2014

Schon mal daran gedacht in einem Monat einen kompletten Roman zu schreiben? Ich auch nicht, aber letztes Jahr erfuhr ich vom National novel writing month und dachte: Die spinnen doch!

Aber...
Aber es geht auch nicht um Perfektionismus. Noch nicht, jedenfalls. Es soll euch nur dabei helfen einen ersten Entwurf zu schreiben und überhaupt in die Puschen zu kommen. Man zwingt sich praktisch zum schreiben, um was zu Papier zu kriegen und hat dabei ein Ziel vor Augen. Andere laufen Marathon, wir Autoren schreiben Marathon.

Camp Nanowrimo
Letztes Jahr hatte ich wegen mehrerer Ausschreibungen keine Zeit, aber im April, Juli und vermutlich auch im November diesen Jahres findet wieder ein solches Event statt und dieses Mal bin ich dabei. Auf der Seite www.campnanowrimo.com könnt ihr euch ein Profil zulegen, eine Wortanzahl festlegen, welche ihr erreichen wollt und auswählen, mit was für Leuten (11 an der Zahl) ihr eine Hütte möchtet. Soll heißen, es bildet sich eine kleine Community, mit der ihr euch austauschen könnt. Dabei werden Autoren rund um den Globus mitmachen.

Cabin in the woods
So sehr ich es auch mag mich mit Autoren unterschiedlicher Genres auszutauschen, dafür habe ich das Schreibnacht-Forum und diverse Gruppen auf Facebook. Beim Camp Nanowrimo werde ich in den nächsten zwei Wochen mit 11 anderen Horrorautoren in eine Hütte gesteckt und ich kann es kaum erwarten zu sehen, wer das sein wird. Ich hoffe auf Erfahrungsaustausch und interessante Gespräche.

Woran ich schreiben werde?
Ich liebe es Kurzgeschichten zu schreiben, aber es ist Zeit für meinen ersten Roman. Das versuche ich seit Jahren, aber dann kommt die nächste Idee um die Ecke, welche ja so viel kürzer ist und unter welche man schneller das befriedigende Wort "Ende" setzen kann. Und dann sind da all diese schönen Ausschreibungen...
Doch sagen wir wie es ist: Romane sind beliebter als Kurzgeschichten und mit ihnen bekommen wir Autoren eine größere Leserschaft. Ich bewundere diese Leute, welche einen Roman nach dem anderen schreiben und denke, dass ich inzwischen genug Erfahrung habe, um es zu probieren.
Mein Roman hat den vorläufigen Titel "Sechs Stunden bis Sonnenaufgang" und ist ein wilder Vampirroman. Ich bin sehr wählerisch, was Blutsauger betrifft und mag sie am liebsten fies und blutrünstig, oder eben klassisch mit Schloss, Gruft oder Friedhof. Kurz: Entweder "From dusk till dawn" oder die alten Flme der Hammerstudios. Meine Vampire liegen irgendwo dazwischen.

Schon wieder Vampire?
Diese Vampire werden sehr anders als andere sein und sie sind nicht die führende Spezies in diesem Roman. Es geht nicht um Zombies oder Werwölfe. Das gibt es alles schon. Ich lasse meine Vampire auf Wesen treffen, von denen ich ein großer Fan bin und die auch eine feste Anhängerschaft haben, doch die viel zu wenig Beachtung kriegen.

Auf diesem Blog werde ich meine Fortschritte posten und natürlich auch über meine Erfahrungen mit dem Camp. Im Juli findet ein weiterer Novel writing month statt. Vielleicht hilft euch die Erfahrung, welche ich machen werde, bei der Entscheidung, ob ihr dabei seid, oder nicht. Hoffentlich schreibe ich nicht nur darüber, wie ich schreiend die Wände hochrenne oder mich verzweifelt auf dem Boden wälze.

Was nehme ich mit ins Camp?

Viel Nervenstärke und frische Unterwäsche dürften hilfreich sein. Außerdem Musik, Recherche, Sitzfleisch und einige Dinge, an die ich erst denke, wenn es schon zu spät ist. Drückt mir die Daumen. Und falls einer von euch bereits Erfahrungen mit dem NaNoWriMo sammeln konnte, kann er die gerne in einem Kommentar verfassen.

Sonntag, 9. März 2014

Die wundervolle Welt der Schreibratgeber

Inzwischen habe ich hier mehrmals Schreibtipps gegeben. Das gleiche tue ich ab und an auf dem Blog der Schreibnacht und wurde sogar mit anderen Autoren in einem kostenlosen Ratgeber veröffentlicht.
Autoren lesen gerne Tipps und ganze Bücher über das Schreiben, aber wieso? Man sollte doch meinen, dass ein Autor sein Handwerk beherrscht, oder etwa nicht?

Sicher tut er das, aber es heißt ja auch: "Man lernt nie aus."
Und besonders Anfänger können viel aus diesen Ratgebern mitnehmen. Für alteingesessene Hasen heißt es, dass eine Geschichte nie gut genug ist, egal wie lange daran gearbeitet wird.
Wir schreiben und überarbeiten uns 'nen Wolf, reichen es mit zitternden Händen an den Testleser oder an Verleger weiter und nach scheinbar endlosem Warten folgt positive, wie hilfreiche Kritik. Oder eben Ablehnung, je nachdem. Und was löst das in uns aus? Egal, wie sehr wir gelobt oder kritisiert werden, wir wollen es noch besser machen, setzen uns wieder an die Tasten und hauen rein.

Deswegen sind Schreibratgeber so toll. Ich habe bereits mehrere gelesen, in ihnen Bestätigung dafür gefunden, etwas richtig zu machen und neue Methoden entdeckt. Und auch, wenn da ein paar auf meinen Schreibtisch stehen (Griffbereit, um hin und wieder was nachschlagen zu können), würde ich mir weitere kaufen, wenn sie mir etwas neues bieten können.
Diese Bücher muntern uns auf, wenn sie uns zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, geben nützliche Tipps zu Problemen, bei denen wir nicht weiter wissen. Man fühlt sich wie in seiner eigenen Welt.

Ich freue mich immer über neue Hinweise, wie ich mich verbessern kann, denn bisher habe ich über keines meiner Werke gedacht, dass es perfekt ist. Wenn ich fertig bin, bin ich mal mehr, mal weniger zufrieden. Hin und wieder landet die Geschichte vorübergehend in der Schublade, um später doch noch mal dran zu feilen und manchmal bin ich auch wirklich stolz auf meine Idee, aber ich würde nie behaupten, dass sie perfekt ist. Das denke ich nur über Werke anderer Autoren und eifere ihnen nach, um so gut zu werden wie sie. Solange ich dies tue, schreibe ich weiter. Sollte ich jemals von mir denken, ich könnte mich nicht verbessern, lasse ich für immer die Finger vom Schreiben.

Welche sind eure liebsten Schreibratgeber?

Freitag, 7. März 2014

Das Ende der Menschheit - Eine Rezension

Daran werde ich mich hoffentlich niemals gewöhnen.  Die erste Rezension zu „Das Ende der Menschheit“ ist da und meine Geschichte „Wie ich meine Sommerferien verbrachte“ kommt sehr gut bei weg. Dabei wird natürlich auch auf andere Geschichten eingegangen und ich freue mich darauf, das Buch zu lesen. Die Inhaltsangaben klingen klasse. Vielen Dank an Lord Byron für diese tolle Bewertung. http://lord-byrons-buchladen.blogspot.de/2014/03/jurgen-eglseer-hrsg-anthologie-das-ende.html

Montag, 3. März 2014

Lies um dein Leben!!!

Vernagel die Fenster. Verrammel die Tür. Sag niemanden, dass du zu Hause bist und geh bloß nicht ans Telefon oder auf Facebook, denn es ist Zeit zu lesen!!!

Nichts ist wichtiger für einen Autoren als zu lesen. Nicht nur, um zu sehen, was es schon gibt, sondern auch, um die Inspiration in Schwung zu bringen. Wir lernen mit Wörtern umzugehen und nach ca. 15 Minuten können wir es kaum noch erwarten selber wieder an unserer Geschichte zu schreiben. Wenn es also mal hakt, einfach ein paar Minuten in ein Buch abtauchen. Danach flutscht es für gewöhnlich wieder. Mit der Nase im Buh sind wir abgelenkt und kommen auf andere Gedanken, wie beim spazieren gehen oder so. Wir verkrampfen uns nicht mehr auf unsere Geschichte, bei der wir eben nicht weiter kamen, sondern tauchen in eine andere Welt ein und genau das hilft manchmal, um den Knoten zu lösen. Und dabei klauen wir nicht einmal Ideen, denn wie oft lest ihr Bücher, welche die exakt gleiche Handlung haben wie euer aktuelles Werk? Ich hoffe gar nicht, denn sonst solltet ihr besser mit etwas anderem anfangen.

Auch hilft es in verschiedenen Genres zu lesen, um etwas Abwechslung in die Sache zu bringen. Die unterschiedlichsten Themen, welche nichts mit euren Projekten zu tun haben, können euch inspirieren. wenn ihr immer im gleichen Genre lest, kann s irgendwann langweilig werden. Ich liebe Horrorromane, aber ich liebe auch Pizza und kann sie nicht jeden Tag essen. Durch verschiedene Bücher lernen wir auch unterschiedliche Stile kennen. Wir lernen unterbewusst von Autoren und Büchern, die wir mögen. Das lässt sich nicht vermeiden, ist aber auch nicht schlimm, sondern sehr wichtig. Kein Mensch schreibt einen Beststeller ohne vorher viel gelesen zu haben. Im Gegenteil, ich denke, dass Bestsellerautoren totale Leseratten sind (Da ich keiner bin, kann ich es nur vermuten). Genau wie jeder Hobbyautor, der es zum weltbekannten Autoren schaffen kann, wenn er nur seine Arbeit macht wozu das Lesen zählt.

Wenn ihr bei eurer Geschichte also mal wieder nicht weiter wisst, lest ein paar Seiten in einem Buch. Danach wird es sicherlich wieder funzen. Ich hab mich schon oft deprimiert vom Schreibtischstuhl auf die Couch gesetzt, angefangen zu lesen und geflucht, weil mir plötzlich lauter Ideen durch den Kopf gingen. Dabei lese ich gerne unterschiedliche Serien, um etwas Abwechslung zu haben. Würde ich nur Horror lesen und schreiben, wäre mir wirklich langweilig. Ab und an muss es auch mal was anderes sein.